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Die Große Kreisstadt Oelsnitz/Vogtl. liegt im Tal der Weißen Elster auf einer Höhenlage zwischen 390 und 460m über den Meeresspiegel. Oelsnitz/Vogtl. ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in das umliegende Vogtland, Bayern, Thüringen und Böhmen. Oelsnitz/Vogtl. hatte per 31.12.2019 10.143 Einwohner. Der Ort Oelsnitz wurde erstmals im Jahre 1200 erwähnt und wird 1357 als Stadt bezeugt.  Oelsnitz ist slawischen Ursprungs. Nach dem letzten großen Stadtbrand von 1859 wurde die Stadt nach den damals neuesten städtebaulichen Gesichtspunkten im klassizistischen Stil neu aufgebaut.  

Oelsnitz/Vogtl. ist eine Große Kreisstadt im sächsischen Vogtlandkreis und erfüllende Gemeinde der Verwaltungsgemeinschaft Oelsnitz mit den Gemeinden Eichigt, Triebel/Vogtl. und Bösenbrunn. Die Stadt ist durch die BAB 72 Leipzig-Hof und die B 92 Gera-Schönberg sehr gut angeschlossen. Durch Oelsnitz führen mehrere internationale und regionale Wanderwege. Sehenswert ist der Marktplatz mit dem Rathaus, das Schloss Voigtsberg, das Zöphelsche Haus, die St. Jacobi- und Katharinen Kirche und die Katholische St. Borromäus Kirche. 

Vor den Toren der Stadt liegt in landschaftlich schöner Gegend die 1939 errichtete Talsperre Pirk. Traditionelle Feste sind der Oster- und Herbstmarkt, das Stadtfest (Sperkenfest), der Weihnachtsmarkt sowie der historische Weihnachtsmarkt auf Schloss Voigtberg. Persönlichkeiten unserer Stadt sind u. a. Johann Rosenmüller (1619 – 1684) Berühmter Komponist von geistlicher und weltlicher Musik. Paul Rebhuhn (1505 – 1546) bedeutendster Dramatiker der Reformation und Superintendent in Oelsnitz.

Oelsnitz nannte sich Anfang der 1990er Jahre „Teppichstadt“. Der Größte Betrieb war ca. 100 Jahre lang die Teppichfabrik Koch & Kock später VEB Halbmondteppiche, mit bis zu 2500 Arbeiterinnen und Arbeitern. Heute arbeiten die Halbmond Teppichwerke GmbH in bedeutend verkleinerter Form. Mehrere Stadtbrände legten die Stadt in Schutt und Asche (1720, 1859). Am 13. August 1632 haben die kaiserlichen Truppen unter dem Befehl von General Heinrich Holk die Stadt geplündert, den Großteil der Bevölkerung umgebracht und anschließend die Stadt niedergebrannt. Die nach dem Stadtbrand von 1859 wieder aufgebaute Innenstadt ist weitestgehend erhalten geblieben. 

Oelsnitz war im 16./17 Jahrhundert ein bedeutender Bergbaustandort. Ab 1510 begann der Abbau von Zinn, Kupfer und Eisen. Ab den 17. Jahrhundert wurde in der Weißen Elster die Perlenfischerei betrieben. Die Perlen mussten am sächsischen Hof abgegeben werden. Weitere bedeutende Erwerbszweige waren die Gerberei und Bierbrauerei.

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