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Der Kreis Düren liegt mit rund 270.000 Einwohnerinnen und Einwohnern westlich im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Gelegen im Regierungsbezirk Köln erstreckt er sich auf einer Fläche von 941,4 Quadratkilometern und ist gegliedert in 15 Kommunen. Die Stadt Düren ist mit einer Bevölkerung von rund 91.000 die größte Kommune sowie Verwaltungssitz der Kreisverwaltung. Klimaschutz, Strukturwandel, Bevölkerungswachstum sowie die Produktion und der Einsatz von grünem Wasserstoff sind zentrale Themen, mit denen Landrat Wolfgang Spelthahn den Kreis Düren in die Zukunft steuert.

Der Kreis Düren tritt ein in eine Gesellschaft des langen Lebens und der kulturellen Vielfalt. Frühzeitig wurde erkannt, dass diese Entwicklungen vor allem für die Menschen auf der kommunalen Ebene spürbar werden und dem Kreis mit seinen 15 Kommunen eine herausragende Rolle bei der Gestaltung des Zusammenlebens der Generationen und Kulturen zukommt. Seit vielen Jahren findet das Thema Demografie in unterschiedlichen Aufgabenbereichen seinen Platz und bildet einen strategischen Schwerpunkt von Politik und Verwaltung. In 2016 wurde der Kreis Düren als teilnehmend im Projekt "Demografiewerkstatt Kommunen" (DWK) ausgewählt, an dem er sich bis 2020 wirkungsvoll beteiligte.

Anders als viele ländliche Regionen verzeichnet der Kreis Düren in den vergangenen Jahren ein Bevölkerungswachstum durch Zuwanderung und will dieses weiter steigern, um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken und den Strukturwandel aktiv zu gestalten. Vor diesem Hintergrund wurde die Wachstumsoffensive 300.000+ ausgerufen. Zentrales Ziel ist es, die Bevölkerungszahl von rund 270.000 auf mindestens 300.000 zu steigern. Die Voraussetzungen sind günstig: eine ausgezeichnete Lage im Grünen inmitten der rheinischen Metropolen mit einer perfekten Anbindung und guten Infrastrukturausstattung. Bezahlbares Wohnen, nahezu beitragsfreie Kita-Plätze und zahlreiche Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten. Mit dem Nationalpark Eifel im Süden besteht ein einzigartiger Naturraum. Die zukünftig entstehende Rheinische Seenplatte wird weitere eindrucksvolle Entfaltungsmöglichkeiten schaffen. Auf den vorhandenen Innovations- und Forschungskompetenzen wird aufgebaut, um im Rahmen des Strukturwandels zu einer Modellregion für zukünftige Energie und Mobilität zu werden.

Die Zuwanderung bietet eine große Chance und führt Menschen aus anderen Regionen, Bundesländern und zahlreichen Ländern der Welt in den Kreis Düren. Mit der Teilnahme am Projekt "Zukunftswerkstatt Kommunen – Attraktiv im Wandel" (ZWK) wird der Kreis Düren Lösungsansätze entwickeln, wie die Bürgerinnen und Bürger aller Generationen und Kulturen in vorhandene und neue Strukturen eingebunden werden können. Dabei müssen die verschiedenen Zielgruppen nicht nur „mitgedacht“, sondern beteiligt und die Besonderheiten der 15 Kommunen berücksichtigt werden.

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Spielfiguren auf einer Landkarte

Der Kreis Düren nimmt an der "Zukunftswerkstatt Kommunen – Attraktiv im Wandel" teil

Jede fünfte Person im Kreis Düren ist 65 Jahre oder älter. Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen. Der Kreis Düren will attraktiv bleiben – und das für alle Generationen. Um den demografischen Wandel zu bestreiten, ist der Kreis Düren ein Teil der "Zukunftswerkstatt Kommunen – Attraktiv im Wandel" (ZWK). Das Ziel dahinter ist es, eine Strategie für den demografischen Wandel herauszuarbeiten, die den Bereich Integration und alle Altersgruppen ebenso berücksichtigt.

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