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„Riesa singt“ im Klosterratssaal

Der Klosterratssaal in Riesa war am vergangenen Sonntag bestens besucht: „Riesa singt“  hieß es endlich einmal wieder, und die Sangesfreudigen strömten in Scharen.

Ein Klostergebäude mit Kirchturm, Beeten und einer Weinrebe im Vordergrund.

Kloster Riesa | © Matthias Seifert

Stefan Jänke, Komponist und Chorleiter aus Großenhain, entfaltete mit seinen Chören aus Riesa und Umgebung ein wahres musikalisches Feuerwerk. War es der gemeinsam gesungene Karat-Hit „Über sieben Brücken musst du geh´n“, waren es Kehrreime oder einfache Volkslieder – die Kinder, Eltern und älteren Besucher ließen sich nicht lange bitten. Ging es doch allein um die Freude am Singen und um keinerlei Perfektion. Und so wanderten Publikum und Chorsänger musikalisch gemeinsam auf dem Champs-Élysées, ließen den Kuckuck und den Esel einen Streit ausfechten und bedankten sich in „Thank you for the Music“ für herrliche Melodien. 

Die letzte Veranstaltung dieser Art war 2017 im Stadtpark über die Bühne gegangen. Auf Bürgerworkshops im Rahmen des Projekts „Zukunftsfähige Kommunen“ (ZWK) war der Wunsch nach derlei Gelegenheiten zum gemeinsamen Singen wieder laut geworden. Ein Projekt, so ZWK-Koordinatorin Kathrin Schanze, das vergleichsweise leicht umzusetzen ist. Geht es doch bei der ZWK grundsätzlich darum, tragfähige Strukturen für Gesundheit und Teilhabe aller in unserer immer älter werdenden Stadt zu finden.

Sollten die kommenden Vernetzungstreffs und ZWK-Workshops genauso schwungvoll werden wie „Riesa singt“, dann ist allein das schon eine gute Vorsorge für die Zukunft! Apropos Zukunft: die große Resonanz ermutigt sehr, dem gemeinsamen Singen in unserer Stadt wieder einen regelmäßigen Platz einzuräumen. 

Text: Amtsblatt RIESAER, Ausgabe Nr. 36/2022 vom 22.09.2022