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Demografischer Wandel: Geestland für Modellprojekt ausgewählt

Die Stadt Geestland wurde für das bundesweite Modellprojekt „Zukunftswerkstatt Kommunen – Attraktiv im Wandel“ (ZWK) ausgewählt. Das Projekt begleitet und unterstützt Kommunen bis 2024 bei der Gestaltung des demografischen Wandels vor Ort. Bis zu 40 Kommunen aus ganz Deutschland nehmen am ZWK teil und entwickeln in den kommenden Jahren innovative

Lösungen, um für alle Generationen in allen Lebensphasen und für die Wirtschaft attraktiv zu bleiben oder attraktiver zu werden.

zwei blonde Frauen halten das ZWK Logo und das Geestland Logo in die Kamera

Britta Murawski (links) und Leonie Näth | © Stadt Geestland

„Ich freue mich sehr, dass wir als Modellkommune ausgewählt wurden. Das ist ein weiterer wichtiger Baustein in unserer Stadtentwicklung und ein Zeichen dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt Geestlands Bürgermeister Thorsten Krüger. Die ZWK sei eine schöne Ergänzung zu anderen Projekten, in denen sich die Stadt aktuell engagiert, darunter Smart City, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) oder auch familiengerechte Kommune. 

Die ausgewählten Kommunen bekommen jeweils bis zu 40.000 Euro Förderung pro Jahr. Dieses Geld ist unter anderem für externe Beratung und Öffentlichkeitsarbeit gedacht, aber auch für die konkrete Umsetzung erster Projekte und die wissenschaftliche Bewertung. Die ZWK wird vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. umgesetzt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

„Der demografische Wandel verändert unsere Gesellschaft. Sie wird älter, aber auch vielfältiger“, weiß Britta Murawski von der Stadtverwaltung. „Diesen Wandel müssen wir als Kommunen aktiv gestalten – umso besser, dass wir dabei jetzt professionelle Unterstützung bekommen.“ Bei dem Modellprojekt gehe es auch darum, bereits vorhandene Initiativen in Geestland miteinander zu vernetzen, um am Ende eine eigene Demografie-Strategie zu entwickeln. „Diese Strategie soll uns dabei helfen, Faktoren zu identifizieren, die Menschen an unsere Stadt binden. Außerdem wollen wir unsere kommunale Identität weiter stärken und auch in Zukunft für alle Einwohnerinnen und Einwohner attraktiv im Wandel zu bleiben, im wahrsten Sinne des Wortes.“

Auch Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht gratulierte der Stadt Geestland. Sie betonte: „Alle Herausforderungen, die mit dem demografischen Wandel verbunden sind, erleben die Kommunen am unmittelbarsten. Sie wissen daher auch am besten, wie gute Lösungen vor Ort aussehen könnten, um den demografischen Wandel zu gestalten.“ Dabei wolle die ZWK unterstützen. Geestlands Bewerbung für das Modellprojekt habe gezeigt, dass die Stadt „sich schon intensiv mit dem demografischen Wandel und seinen Folgen auseinandergesetzt und zum Teil auch schon erste Ideen entwickelt hat“.