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Die Initiative Rodachtal als interkommunale Allianz arbeitet nun 20 Jahre über die Ländergrenzen zwischen Bayern und Thüringen hinweg zusammen und ist seit ihrer Gründung kontinuierlich gewachsen. Sie versteht sich bis heute als Kristallisationspunkt aller Aktivitäten, die der Erhaltung und nachhaltigen Entwicklung der natürlichen Lebensgrundlagen und der Wirtschaft ebenso wie der sozialen Entwicklung und der regionalen Identität im Rodachtal dienen.

Die Region Rodachtal befindet sich an der bayerisch-thüringischen Landesgrenze westlich der Stadt Coburg in den Landkreisen Coburg, Hassberge und Hildburghausen. Zur Initiative Rodachtal gehören die Städte Bad Rodach und Seßlach sowie die Gemeinden Ahorn, Itzgrund, Untermerzbach und Weitramsdorf auf der Bayerischen Seite und die Städte Eisfeld, Heldburg, Hildburghausen und Ummerstadt sowie die Gemeinde Straufhain auf der Thüringer Seite. Der Fluss Rodach fließt von Nord nach Süd fast durch die Mitte der Region. Insgesamt nehmen die Städte und Gemeinden der Initiative Rodachtal eine Fläche von 60.952 ha ein. Auf dieser Fläche leben zum Stand 2019 49.610 Einwohner, was einer Bevölkerungsdichte von 81 Einwohner/km² entspricht. Damit ist das Rodachtal ein ausgeprägt ländlicher Raum geringer Dichte. 

Das Rodachtal weist eine Reihe von historischen, naturräumlichen und kulturellen Gemeinsamkeiten (wie z. B. die reiche Back- und Brauhauskultur) auf. Geprägt wurden Landschaft, Bewohnerinnen und Bewohner in besonderer Weise auch von der innerdeutschen Teilung zwischen 1961 und 1989. Aus diesem Grund war 1989 das Bedürfnis in der Region stark, die Trennung möglichst schnell zu überwinden und die nachbarschaftlichen Beziehungen in allen Bereichen wieder aufleben zu lassen.

Aufgrund der – bis heute - peripheren Randlage an der Schnittstelle zwischen den Bundesländern Thüringen und Bayern sind viele Menschen auf Arbeitsplätze außerhalb der Region angewiesen, pendeln oder ziehen fort. Dies hat Folgen auf das Leben und das Zusammenleben in der Region: Einrichtungen der Daseinsvorsorge, wie Arztpraxen oder Nahversorger schließen aufgrund der fehlenden Nachfrage, Vereinen und Initiativen fehlen Aktive und der Nachwuchs. 

Die bisherigen Erfolge der Region in den letzten 20 Jahren aber auch die eigenen Potenziale und Trends der Zukunft machen Mut weiterzumachen, aber auch gemeinsam auf Zukunftsfragen zu blicken und neue innovative Lösungen und Projekte zu erarbeiten.

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