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Die Samtgemeinde Spelle liegt im südlichen Emsland in Niedersachsen. Sie besteht aus den drei Mitgliedsgemeinden Spelle, Schapen und Lünne und ist am 01.03.1974 im Zuge der Gebietsreform entstanden. Mit ihren 14.185 Einwohnerinnen und Einwohnern ist sie wichtiger Wohn- und Wirtschaftsstandort im Städtedreieck Osnabrück, Lingen und Enschede (NL) und besticht durch eine hohe Lebensqualität und einen hohen Freizeitwert. 

In den vergangenen Jahren konnte sich die Samtgemeinde Spelle sehr dynamisch  entwickeln. Dies kann insbesondere am Anstieg der Bevölkerungszahl, die in den vergangenen zehn Jahren um zehn Prozent auf 14.185 zulegte, festgemacht  werden. Größte Mitgliedsgemeinde und Grundzentrum mit mittelzentralen Teilfunktionen ist Spelle mit 9.858 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Gemeinden Schapen und Lünne haben 2.437 bzw. 2.023 Einwohnerinnen und Einwohner.

Rückgrat der dynamischen Entwicklung in der Samtgemeinde ist die mittelständisch geprägte Wirtschaft. Ihr Wachstum sorgte dafür, dass in den vergangenen zehn Jahren die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse um über 22 Prozent auf 6.673 erhöht werden konnte. Gleichzeitig ging die Arbeitslosenquote auf ein Niveau von unter zwei Prozent zurück, was einer Vollbeschäftigung entspricht. 

Die Samtgemeinde Spelle verfügt dank ihres ländlich geprägten Umfelds über eine hohe Lebensqualität und über einen hohen Freizeitwert. Hierzu leistet das für das Emsland typische aktive Dorf- und Vereinsleben einen wichtigen Beitrag. Dieses wird von der Samtgemeinde durch Dorfentwicklungskonzepte und Dorfdialoge aktiv unterstützt. Gut ausgebaute Radwege und touristische Radwanderwege sowie gastronomische Einrichtungen machen die Samtgemeinde auch für die Naherholung zu einem interessanten Ausflugsziel. Insbesondere der Standort Lünne mit seiner freizeittouristischen Ausrichtung ist hier beliebt.

Durch die Standortgegebenheiten und die Entwicklung der vergangenen Jahre ergeben sich für die Samtgemeinde Spelle Aufgabenstellungen, die im Rahmen der Entwicklung einer Demografiestrategie aufgegriffen werden. Hierzu zählen: Wie können räumliche Distanzen überwunden, Mobilität und Austausch ermöglicht werden? Wie können Fachkräfte langfristig gesichert werden? Wie können allen Altersgruppen und Lebensformen passgenaue Wohnmöglichkeiten ermöglicht werden? Wie kann die (ärztliche) Versorgung in den Orten langfristig sichergestellt werden? 

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